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Letzte
Aktualisierung
6.Apr.2011 |
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Verarbeitungshinweise für Trocken- bzw. Pulverfarben
Trockene Verarbeitung:
Die Puder werden mit einem weichen Pinsel auf den
Untergrund aufgetragen und ggf. mit dem Finger
verwischt. Es können mehrere Farbschichten aufgetragen
werden.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie so wenig wie möglich
Puder mit dem Pinsel aufnehmen. Der Vorgang kann fast
beliebig oft wiederholt werden.
Sollte mal eine Farbgebung nicht ganz Ihren
Vorstellungen entsprechen, so können Sie die Puder mit
Wasser wieder abwaschen.
Da die Alterung nicht grifffest ist, empfiehlt es sich
die Fahrzeuge mit Pastell-Fixativ aus größerer
Entfernung zu behandeln.
Achten Sie auch hier bitte darauf, dass der Film so
dünn, wie möglich ist.
Feuchte Verarbeitung:
Für einen dicken Auftrag verwenden Sie einige Tropfen
Leinölfirnis und etwas Farbpulver (einmaliges Eintauchen
des Pinsels in die Farbe genügt). Als Verdünnung
empfiehlt sich Terpentin. sie können aber auch jede
andere Verdünnung verwenden. Für die Erstbearbeitung von
Gips oder anderem stark saugendem Material sollten Sie
in jedem Fall mit möglichst wenig Farbpulver und in
hoher Verdünnung arbeiten. Versuche an Rest- oder
Probestücken sind empfehlenswert. |
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Verarbeitungsbeispiele (feucht und trocken kombiniert)
speziell für die "großen Sets" Nr. 2 und 3
Das hier beschriebene Verfahren eignet sich
mit leichten Abwandlung genauso bei Fahrzeugen und
Kunststoffbausätzen
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Zunächst wird die die Gipsplatte mit einer
sehr dünnflüssigen Grundfarbe ungleichmäßig eingefärbt.
Wenn die Platte vorher nicht grundiert wurde, wird die
Farbe sofort aufgesogen und es lassen sich KEINE
Korrekturen mehr vornehmen.
Vorteil: So gut wie keine Trocknungszeiten.
Nachteil: Zu viel Farbe lässt sich nicht mehr abwischen.
Bei Kunststoffteilen sollte die Grundfarbe vor der
Weiterbehandelung gut angetrocknet sein |
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Nach dem Antrocknen wird die Oberfläche der Platte mit
einem nicht zu weichen Lappen abgerieben. Achten Sie
dabei aber darauf, dass Sie die Oberflächenstruktur
nicht beschädigen.
Nun folgt der trockene Auftrag der zweiten
Farbe |
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Anschließend wird die Farbe mit einem harten
Borstenpinsel verteilt und eingerieben.
Gegebenfalls wieder mit dem Lappen nachreiben |
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Nun folgt der ebenfalls trockene Auftrag der nächsten
Farbe. Bei Mauern bieten sich schwarz oder weiß an.
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Danach wird wieder verteilt und mit Pinsel und Lappen
gerieben |
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Nun können Korrekturen mit feuchter (fast trockener)
Farben vorgenommen werden. Achten Sie dabei darauf, dass
sich möglichst kein loses Farbpulver mehr in den Fugen
befindet, da sich dieses sofort mit der neuen
Feuchtfarbe vermischt. |

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Vorläufigen Abschluss wähle ich nach (!!) dem Austrocknen der
Platte häufig weißes Farbpulver, das wie schon
beschrieben verteilt und eingerieben wird
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Jetzt ist die Mauer fertig eingefärbt und kann in eine
Anlage eingebaut werden. Will man noch weiße Stellen
setzen, so sollte dies mit angemischter, jedoch fast
trockener Farbe geschehen. Auf diese Weise kann man auch
Kalk oder Schmauchspuren an Fahrzeuge nachbilden.
Roststellen an Brücken oder Fahrzeugen werden ebenfalls
auf diese Weise gestaltet. |

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Ich wünsche viel Spaß und Erfolg bei der Farbgebung,
beim Altern oder Weathering, wie man so schön auf
Neudeutsch sagt. Abschließend wird das Ganze mit
Pastellfixativ leicht (!!) eingesprüht (eingenebelt),
um das Werk grifffest zu machen. Das Fixativ eignet sich
auch in ganz besonderer Weise zum Beflocken von Bäumen
Sträuchern usw.
Weitere Anwendungsmöglichkeit:
Haben Sie nicht schon mal eine wunderbare Wiese oder ein
Stück Brachland gestaltet und nach dem notwendigen
Absaugen festgestellt, dass Ihre schöne Wiese im
Staubsaugerbeutel gelandet ist und nur noch der
Untergrund sichtbar bleibt??
Mit dem Fixativ können Sie auch die Beflockung von
Landschaftsteilen fixieren und anschließend sogar mit
einem flüssigen Weißleimgemisch (sprühfähig) dauerhaft
befestigen. |
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©
copyright by Peter Stern, Geiselhöring, April 2011 |