UMGANG MIT SILIKONFORMEN
Silikonformen eignen sich in besonderer Weise zur
Herstellung von verschiedensten Landschaftselementen aus
Gips. Auch der weniger geübte Modellbauer lernt schnell mit
diesen Formen zu arbeiten und sollte man ein Abguss "daneben
gehen", so fertigt man schnell und problemlos ein neues Teil
aus Gips. Kostengünstig und beliebig oft wiederholbar.
Gegenüber herkömmlichen Mauerplatten hat die Verwendung von
Silikonformen viele Vorteile:
-
problemlos reproduzierbar
- viele Abdrücke (mehr als 100 Stück pro Form, bei
Verwendung von Gießharz etwa
die Hälfte, bei richtiger Pflege der Form)
- Landschaftsteile aus Gips sehen viel realistischer aus als
handelsübliche Materialien
- nur einmalige Anschaffungskosten
Lufteinschlüsse in den Gipsabdrücken vermeiden
Gießen den flüssigen Gipsbrei nicht einfach in die Form, sondern
bringen Sie ihn mit einem Pinsel ein. Achten Sie darauf,
dass auch die Ecken und Kanten gut eingestrichen werden,
anschließend verteilen Sie die Hauptmenge in der Form.
Danach heben Sie die Form links und rechts leicht an und
lassen Sie auf dann auf die Arbeitsplatte fallen. Diesen
Vorgang wiederholen Sie mehrmals. Dadurch verteilt sich der
Gipsbrei ziemlich gleichmäßig und die meisten Luftblasen
entweichen.
Umgang mit offenen Formen
Bei offenen
Formen gehen Sie im Grunde ähnlich vor. Sie bestreichen
ebenfalls die Form und drücken Sie anschließend in den
Gipsbrei auf Ihre Anlage. Anschließend die Form fixieren (je
nach Gefälle) bis der Gips abgebunden hat.
Verhalten bei Beschädigungen
Es
kann schon mal vorkommen, dass eine Form im Eifer des
„Gefechts“, speziell
beim Entformen einreißt. Bitte unternehmen Sie auf KEINEN
FALL irgendwelche Klebeversuche. Wenden Sie sich in diesem
Fall an Ihren Fachhändler, der einen Spezialkleber für Sie
bereit hält, oder direkt an uns. Sie erhalten von uns den
Spezialkleber kostenlos zugesandt.
Tipp
Manche Formen sind sehr
filigran, so z.B. die offene Arkadenform in spur N (AR002).
Beim Entformen brechen hier gerne die "Füße" der Arkade ab.
Um die Form zu stabilisieren legen Sie bitte Holzstäbchen
(abgebrochene Schaschlik-Spieße o.ä.) in den GIps ein.
Arbeiten mit Gießharz
Wenn Sie
statt Gips lieber mit Gießharz (2-Komponenten PU-Harz)
arbeiten, so sollten Sie die Formen mit handelsüblichen
Trennmitteln (z.B. Vaseline) behandeln. Von Zeit zu Zeit
(alle 8-10 Gießvorgänge) sollten Sie die Form tempern, d.h.
für ca. 2 Stunden in einen Backofen bei 80° legen, damit
Reststoffe (Gase) aus der Form entweichen können.